Jedem Musikfan lief es im Jahre 2005 kalt den Rücken runter als es auf einmal hieß, dass es kein Konzert auf den Jugend-DIN-Tagen geben würde.
Was passiert wenn man so ein Event in die Hände von musikbegeisterten und engagierten Menschen legt, durfte man damals an 2 Tagen im wunderschönen Burgtheater begutachten. Mal eben ein festvial mit mehr als 2000 Besuchern und 17 hochkarätigen Bands auf die Beine zu stellen war sicherlich nicht einfach.
Und was sich daraus entwickelt kann man auch dieses Jahr wieder sehen. 15 Bands, zusammengewürfelt aus bekannten Dinslakener Acts und in den lokalen Breitengeraden unbekannten Musikern. Es werden wieder etliche Stilrichtungen abgedeckt. Punkrock, HipHop, Metal, Hard Rock gepaart mit einigen Bands die sich nicht in Schubladen stecken lassen.
Da wird sicherlich wieder beim Pogen geschwitzt wenn Kreftich die Gitarren klingen lassen oder die sympathischen Jungs von Safety First den Putz aus den Fugen der Burg rocken. Worauf man sich auch wieder freuen kann sind die Fud`ies mit ihrem Mix aus Coversongs und eigenen Rockstücken. Wer es ruhiger angehen lassen möchte freut sich sicherlich auf Captains Diary.
Die Jungs von Zendegi und den Jokerz erfreuen den geneigten Hörer mit professionell vorgetragenem Sprechgesang. Trustgod Simon geben sich wie in den Vorjahren auch wieder die Ehre und schließen hier den Kreis der Bands die schonmal auf dem SYLS gespielt haben.
Das waren jetzt 7 von 15 Bands. Dementsprechend gehört die andere Hälfte der Bühnenzeit den SYLS-Neulingen.
Wer die härtere Gangart bevorzugt sollte sich auf jeden Fall Emmy shot a Unicorn anhören. Den alternativen Gegenpart stellen Bugs Alive dar. ein anderes Highlight werden sicherlich die Bästards. Als relativ junge Band sich an das Genre des Hard Rocks im Stile der 80er Jahre zu wagen ist sicherlich ein mutiger Schritt. Aber irhgendjemand muss ihn ja machen. Und dafür sind sie bestens geeignet.
Wretched aus Wesel sorgen für fröhliche Poppunktöne und laden zum tanzen ein. Tanzen? Was ist das? Ich kenn nur Headbanging. Na dann auf zum Auftritt von Matter of habbit. Da gibts Metal auf die Ohren bis das Haar rotiert.
Wer es nicht so hart mag sollte sich dann mal Cama Maya anschauen und schönen Britpoprocktönen lauschen.
Die Roker von Human Instinct und die Punkrockvirtousen von Simple strickts vervollständigen das Programm und somit sollte für jeden Musikfan was dabei sein.
Wollen wir jetzt nur noch auf gutes Wetter und darauf hoffen, dass das Festival wieder so erfolgreich und friedlich abläuft wie die vergangenen 4 Jahre.